Geeignet für Anfänger


Posted on 3rd February, by in Anleitung & Tipps, Internet Marketing. 2 Comments

Die erste Webseite ist ein Blog!

Vor ein paar Jahren hätte ich es mir nicht träumen lassen, dass ich das einmal sagen würde – die erste Webseite ist ein Blog. Ich gehöre zu der aussterbenden Spezies Internet-User, die HTML-Codes lieben und (mit viel Frust, Tränen und Schweiß) gelernt haben, ordentliche Webseiten von Hand zu erstellen.

Und jetzt sitze ich hier und tippe im Backend von meinem WordPress einen neuen Beitrag für mein Blog…

Die Zeiten ändern sich! Als ich vor ein paar Jahren meine erste Webseite erstellen wollte, da gab es schon WordPress, Blogger und viele andere Systeme aber irgendwie konnte ich mich dafür nicht begeistern. Damals waren für mich  (aus meiner engstirnigen Sicht) Blogger die Typen mit Pickeln und Nickelbrille, Welten-Retter und -Verbesserer, Leute die sich ihren Frust von der Seele tippten und  Umverteiler, Um- und Abschreiber von alten News.

Wie gesagt, meine damalige Sicht der Dinge und die hat dazu geführt, dass ich mich mühsam mit HTML- und CSS-Codes beschäftigten musste. Ich habe meine ersten Webseiten noch mit HTML-Codes selbst gebastelt. Und ich tue das auch heute noch sehr oft und gerne.

Wo ist der Anfang für einen Anfänger?

Wie soll ich anfangen? Eine Frage, die ich häufig gestellt bekomme und in den meisten Fällen, erwarten die Fragenden von mir eine Antwort im Stil eines Patentrezepts. Schritt 1 bis 5 und fertig ist die Webseite und der schnelle und sichere Start für ein Internet Business ist geschafft.

Aber wo genau ist für einen Anfänger der Anfang? Wer bezeichnet sich selbst noch als Anfänger und ab wann gehört man zu den fortgeschrittenen und erfahrenen Internet-Usern? Wer kann was und welche Voraussetzungen (technische Ausstattung, theoretische Kenntnisse, genau Vorstellungen von dem was man erreichen bzw. aufbauen will usw.) bringt der einzelne Internet-User mit?

Die Antworten auf die obigen Fragen, lassen jeden Tipp und jede Anleitung für einen schnellen und gelungenen Start ins Internet, als unvollständig erscheinen. Ich für meinen Teil, tue mich sehr schwer mit einem allgemein gültigen “Patentrezept” aufzutreten.

Ich kann mit Sicherheit nur sagen, was für mich funktioniert und warum ich darauf schwöre.

Allerdings suchen die Anfänger nach einer Antwort, mit der sie – irgendwie – im Internet starten können.

Eine ordentliche Webseite ist das A und O

Ganz gleich für was sich ein Anfänger im Internet stark machen will – ohne eine ordentliche Webseite wird es nicht gehen. Und es spielt dabei keine Rolle, ob die zukünftigen Aktivitäten im Internet dem Erwerb eines Zusatzeinkommens, einem Hobby oder einer kleinen Webseite gelten, die  für ein bereits real existierendes Unternehmen (die vielen kleinen Dienstleister und Betreiber von Ladengeschäften die ins Internet drängen) benötigt wird.

Fakt ist, ohne eine ordentliche Webseite geht nichts!

Mangelnde Kenntnisse, dürftige technische Ausstattung und der chronischer Mangel an Zeit – das sind die Gründe dafür, weshalb die allermeisten Anfänger im Internet, nur langsam voran kommen oder nie etwas auf die Beine stellen.

Die ersten Erfolgserlebnisse sind wichtig und dazu zähle ich auch das Erstellen einer eigenen Webseite. Man hat etwas geschafft – das motiviert zu mehr und es gibt die Kraft dran zu bleiben.

Der schnelle und sichere Weg zur eigenen Webseite

Für Anfänger im Internet bieten die verschiedenen Content Management Systeme (CMS) die besten Voraussetzungen für einen guten, sicheren und schnellen Start. In nur wenigen Minuten kann die eigene erste Webseite erstellt werden.

Die Auswahl (WordPress, Blogger, Tumblr, Drupal, Joomla usw.) ist groß und die CMS und Blog-Systeme sind ausgereift. Es gibt reichlich Support und Hilfen von gleichgesinnten Usern und es gibt unendlich viele Tools, Themes, Plugins usw., mit denen die Systeme erweitert und optimiert werden können.

Die allermeisten CMS können kostenlos benutzt werden – ein Plus für viele Einsteiger.

Die allermeisten CMS eigenen sich für den Einsatz als klassisches Blogs (Journal, News-Magazin usw.) bis hin zur Micro-Site und einzelnen Webseite.

Die allermeisten CMS sind derart gestaltet, dass der User keine besonderen HTML-Kenntnisse benötigt. Alles was man können muss um ein CMS zu bedienen, ist das Klicken von Button (neue Seite/Artikel, hinzufügen, veröffentlichen, löschen usw.) und das Tippen in dafür vorgesehene Textfelder. Die meisten CMS lassen dem User kaum Spielraum für Fehler. Lückentexte ausfüllen und Knöpfe drücken – so einfach ist das heute.

Ganz gleich für welchen Zweck eine Webseite erstellt werden soll, die CMS bieten den passenden Rahmen und (fast) unendliche Gestaltungs-Möglichkeiten.

CMS die klassischerweise für Blogs – also für Journale, News-Portale usw. benutzt werden – ermöglichen das Erstellen einzelner Webseiten. Ein CMS ist vielseitig einsetzbar und niemand muss damit “bloggen”.

In der Kaffeepause eine Webseite erstellen
Wie Eingangs schon gesagt, ich hätte es mir vor ein paar Jahren nicht träumen lassen… aber heute stehe ich dazu. Anfänger starten im Internet am schnellsten und sichersten mit einem Blog oder eine Webseite, die mit einem Blog-System erstellt wird. Die CMS sind mittlerweile so gut und übersichtlich, dass man die eigenen Webseiten – mal eben so und nebenbei – in der Kaffeepause erstellen oder aktualisieren kann.

 

Zukunftsweisende Ideen und Entwicklungen

Ich liebe es  - nach wie vor - meine Webseiten von A bis Z mit HTML-Codes von Hand zu erstellen und ich tue das für mich selbst und auch für Kunden.

Aber… fertige und sofort einsatzbereite Blog-Systeme wie WordPress, Blogger, Tumblr usw. bieten einen ganz entscheidenden Vorteil für “do-it-yourself”-Internet-Anfänger – die Software wird immer weiterentwickelt und den neuen und zukunftsweisenden Techniken und Trends angepasst.

Mit allen großen Blog-Systemen, kann jeder Internet-User sofort eine Webseite erstellen und  sofort auch 100% mobilfähige Inhalte ausliefern. Die CMS haben mobil quasi schon als Grundausstattung mit eingebaut. Alles was ich als User noch tun muss, ist mir ein passendes Theme oder Template auszusuchen und mit nur einem Klick sind alle Inhalte mobilfähig.

Wenn mich heute ein Anfänger fragt “Wo und wie fange ich am besten an und auf was muss ich achten?”, dann lautet meine Antwort: “Benutze zur Erstellung Deiner Webseiten ein kostenloses CMS/Blog-System und wähle von Anfang an ein mobilfreundliches Theme oder Template!”

Mit nur 2-3 Klicks mobilfreundliche Webseiten

Klicke auf das Image für eine größere Ansicht. Links siehst Du den Screenshot eines meiner (ganz) alten Blogger Blogs. Die Umstellung auf mobilfreundlich war mit 2 Klicks und in weniger als einer Minute erledigt. In der Mitte siehst Du den Screenshot eines WordPress Blogs. Eine neue Installation aus meinem Hostingpaket heraus und das WP war sofort mobilfreundlich, da ich das Standard-Theme “Twentyeleven” aktiviert habe. Und rechts ist der Screenshot eines Tumblr Blogs. Das habe ich eigenes für diesen Beitrag angelegt. Hat gerade mal 5 Minuten gedauert und natürlich ist auch das mobilfreundlich.

Mit Blogs zum eigenen Business

Die Screenshots habe ich alle mit meinem geliebten Samsung Galaxy gemacht. Die Webseiten bzw. Blogs lassen sich 1A surfen und navigieren und werden auf Anhieb so dargestellt, wie es die großen Suchmaschinen heute verlangen – schnell ladend und mobilfreundlich.

Mit Blogs zum eigenen Business

Die CMS und Blog-Systeme, die ich auf die Schnelle und für diesen Beitrag noch mobil gemacht habe (Blogger und Tumblr) lassen sich – wie das WordPress auch – ordentlich in Portrait- und Landscape-View,  mit jedem modernen Smartphones surfen. Ich bin mir sicher, dass andere Systeme wie Joomla, Drupal usw. diesen Komfort ebenfalls bieten.

Übung macht den Meister

Als Anfänger und für einen sicheren und schnellen Start mit einer eigenen Webseite, kann ich Dir nur empfehlen, ein Blog-System wie WordPress, Blogger usw. zu benutzen. Deine Webseiten sind schnell und frei von Stress und Frust erstellt.

Ich rate Dir aber in jedem Fall zu üben – üben, üben und noch mal üben!

Anstelle von vielen Kursen (meistens kostenpflichtig) mit tollen Tipps und Empfehlungen für “Erfolgs-Plugins und -Themes”, rate ich Dir eine Installation auf einer eigens dafür eingerichteten Domain (oder in einem Unterverzeichnis oder auf einer Subdomain).

Lerne das von Dir gewählte Blog-System aus dem EffEff kennen und beherrschen.

Nutze die Foren und User-Gruppen, die alle Blog-Systeme bieten. Dort erhältst Du Tipps und praktische Lösungen, für so ziemlich jede Frage die sich Dir stellt. Die aktive Teilnehmer in diesen Foren und Gruppen sind echten Profis und fast alle in Nischen aktiv, die nichts mit “Geld verdienen im Internet” zu tun haben!!!

Ich halte IMler (mich eingeschlossen!) für schlechte Lehrer und es ist wichtig, dass Du am Anfang Deine Webseiten und Dein CMS aus der Sicht der “normalen” Internet-User zu beherrschen lernst. Dann, wenn Du fit bist, dann kannst Du immer noch ein IM-Tuning erlernen und vornehmen.

Was Hänschen nicht lernt…

Bei uns sagt man “You can’t teach an old dog new tricks…”.

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Die alte Binsenweisheit ist in unserer schnelllebigen Zeit wieder topaktuell. Die meisten Menschen glauben, alles schnell machen zu müssen und nehmen sich  nicht mehr die Zeit, etwas von der Pike auf zu erlernen.

Ich weiß wovon ich spreche, denn ich bin so ein “old dog” der keine neuen Tricks mehr lernt. Wenn Du so willst, dann bin ich behindert, geschädigt oder einfach nur ein Fall von “typisch Frau”.

Ich habe es nie richtig gelernt und irgendwie wollte ich es dann später auch nicht mehr – rückwärts einzuparken. Das ist für mich so ein Trick, den ich – in diesem Leben – wohl nicht mehr lernen werde.

Mein Fahrlehrer hatte das mit einem Blick erkannt – typisch Frau – die hat das mit dem rückwärts rangieren nicht drauf. Seine Lösung war einfach und pragmatisch. Ich komme aus einem Land mit Linksverkehr und wir haben ein ausgefeiltes Einbahnstraßen-System. Runden drehen, ist ohne Ampeln und andere Hindernisse, endlos und ohne Problem möglich.

Mein Fahrlehrer meinte damals “Mädchen Du hast großes Glück! Unsere Regierung war so umsichtig und hat für Fahrer wie Dich dieses tolle Einbahnstraßen-System eingeführt. Du fährst einfach immer wieder und wieder um den Block bis Du eine ausreichend große Lücke findest, in die Du dann vorwärts einparken kannst…”.

Ich habe rückwärts einparken nie gelernt (und vorwärts hapert am Mangel ausreichend großer Lücken auch schon mal…) und das ist gar nicht gut.

Mein Tipp: Nimm Dir immer die Zeit und wenn nötig dann heuer professionelle Hilfe an um Deine Webseiten, Dein CMS oder Dein Blog-System richtig zu verstehen und zu beherrschen. Wenn Du das nicht tust, dann wirst Du – vor allem dann, wenn Du in der “Geld-verdienen-im-Internet”-Nische aktiv bist – immer wieder auf  Masterblogger, Plugin-Profits, AutoCashSysteme usw. hereinfallen und dabei nur viel Geld ausgeben.

Was Du selbst nicht lernst, das kannst Du auch nie richtig verstehen und beherrschen!

HTML- und CSS-Codes tun nicht weh

Mir hat es nicht geschadet mit einfachen HTML-Codes und ein bisschen Wissen rund um CSS zu starten. Es war mühsam aber dafür kann ich heute coole Webseiten gestalten.

Allerdings werde ich auch älter und bequemer und auf dieser Domain setze ich jetzt auch ein WordPress Blog ein ;-)

Sollten Dich HTML- und CSS-Codes interessieren und findest Du die Zeit (oder nimmst sie Dir), Dich damit zu beschäftigen, dann empfehle ich Dir HTML und CSS zu lernen.

Das neue Wissen wird Dir helfen, Dein CMS oder Blog-System nach Belieben zu manipulieren und noch mehr Freiheiten bei der Gestaltung und spezieller Funktionen zu genießen. Außerdem entwickelst Du Deinen Blick dafür, welches Theme oder Template für Deine Zwecke am besten geeignet ist bzw. welches Theme oder Template Du selbständig “umbauen” und anpassen kannst.

Kannst Du ein bisschen HTML und CSS, dann stehen die Chancen auch sehr gut, die  guten Plugins und Addons auf einen Blick zu erkennen. Früher oder später wirst Du auf Plugins und Addons nicht verzichten können/wollen und das Angebot ist überwältigend und so groß, dass es sehr schwer ist, mit sicherer Hand die richtigen auszusuchen.

Wenn Du in HTML und CSS “einsteigen” möchtest, dann findest Du unter “Erste Schritte für Anfänger” (rechts in der Sidebar) eine kleine Sammlung nützlicher Links.

Die Frage nach der Nische…

Anfänger im Internet, die nicht auf ein ordentliches Produkt der eine qualifizierte Dienstleistung zurückgreifen können (z.B. aus einem real existierenden Unternehmen/Geschäft), fragen immer auch danach, welche Nische oder welches Produkt sich lohnt?

Wenn Du im Internet starten willst und auf kein “ordentliches” und bereits existierendes Produkt oder eine Dienstleistung zurückgreifen kannst, dann empfehle ich Dir eine Nische oder ein Produkt, von dem Du etwas verstehst.

Es gibt unzählige Internet-User die in der “Geld-verdienen-im-Internet”-Nische starten und anderen Menschen beibringen möchten, wie man erfolgreich mit Infoprodukten und Zaubertricks im Internet Geld verdient. Die allermeisten haben aber weder etwas zu sagen noch etwas Funktionierendes oder fundiertes Wissen anzubieten. So ist der Misserfolg schon von Beginn an vorprogrammiert.

Wenn Du dringend Geld verdienen musst, dann solltest Du meiner Meinung nach immer die Finger von der “Geld-verdienen-im-Internet”-Nische lassen. Bevor Du nämlich in dieser Nische Geld verdienen kannst, musst Du erst sehr viel Zeit und auch Geld investieren. Wenn Du dringend Geld benötigst, dann wirst Du Dir beides nicht leisten können!

Bemühst Du Dich um eine Nische und ein Produkt von dem Du etwas verstehst, dann hast Du auch etwas zu sagen. Der Auftritt als kompetenter Ansprechpartner und Experte fällt Dir so sehr viel leicht und er wird Dir von Deinen Besuchern und Lesern auch schneller abkauft.

Hier ein paar Surftipps, die Dir vielleicht dabei helfen, eine für Dich geeignete Nische zu finden, ohne dabei gleich in einer Abhängigkeit von Infoprodukten und ABOs zu enden:

Pagewizz:
Experten-Status und mit Wissen punkten

Aus meinem Blog:
Wie Du als Anfänger erfolgreich ein Internet Business startest

Internet Marketing ohne Gurus und falsche Experten

Warum viele Internet-User kein erfolgreiches Internet Business betreiben können

Wie ich ein neues Produkt recherchiere und entwickele





2 Responses to “Geeignet für Anfänger”

  1. Werner says:

    Hallo Sharina, guter Tipp mit dem WP Standardtheme. Das Twentyeleven responsive ist, das habe ich nicht gewusst: Ich wäre auch gar nicht auf die Idee gekommen, dass überhaupt auszuprobieren.
    Gruss Werner

  2. Volker says:

    Hallo Nur Sharina,

    wie immer ein lesenswerter Artikel.

    Ich nutze inzwischen auch immer öfter WordPress antatt HTML. Allerdings habe ich ein paar kleine “Projekte”, die ich auch weiterhin mit statischen HTML Seiten betreibe.

    Wenn ich nur ein paar Seiten ohne großen “Schnick-Schnack” bauen will, also auch ohne regelmäßig neue Inhalte zu produzieren, werde ich in nächster Zeit auch weiterhin auf HTML-Seiten setzen – macht mir auch irgendwie Spass.

    Bei allen anderen Seiten nutze ich WordPress. Insgesamt ist WordPress ist ja auch so schön einfach ;-). Es gibt inzwischen so viele tolle Themes, die meistens auch relativ schnell an meien Bedürfnisse anzupassen sind und es weden immer mehr. Und wenn ich an die vielen Plugins denke, die es noch gibt…..

    Schöne Grüße

    Volker