Feedbacks und Testimonials


Posted on 8th January, by in Allgemein, Internet Marketing. 19 Comments

Die Kunst sich zum Affen zu machen

Werbung mit Feedbacks, Testimonials und Produkt-Reviews sind im “klassischen” Internet Marketing sehr beliebt. Viele Internet-User rücken einigen Kollegen ganz dicht auf den Pelz, man möchte dazugehören, sich ein kleines bisschen im Licht der großen und bekannten IMs sonnen.

Der rote Teppich, ausgerollt auf den Verkaufs-Seiten der verschiedenen Info-Marketern, übt auf viele Internet-User einen sehr großen und unwiderstehlichen Reiz aus. Mit ein bisschen Glück fällt dabei ja auch noch ein Backlink ab…

Man möchte gerne dabei sein, wenn IM-Geschichte geschrieben wird und der nächste 100.000 Euro oder gar 1.000.000 Euro Launch-Tag über die Browser zieht…

Im abgelaufenen Jahr 2011 ist mir aufgefallen, wie viele Internet-User sich die Finger verbrannt haben. Mit feurigen E-Mails wurden die neuesten IM-Produkte und Blogging-Experten an die eigenen Subscriber empfohlen und dadurch wurden die Mailinglisten regelrecht verschrottet.

Feedbacks und Testimonials – mit Text und Bild oder als Videos – füllten so ziemlich jede Launch- und Verkaufs-Seite und auf vielen Webseiten wurden die FB-Kommentare mit Lob und Huldigungen ohne Ende zugekleistert. Viele Blogs wurden mit jubelnden Beiträgen und ehrfürchtigen Kommentaren gefüllt und am Ende mussten viele feststellen – der Experten-Status des Idols war nur geklaut…

Die Kunst sich zum Affen zu machen…

oder – Wie ich meinem Internet-Business und meinen Usern und Subscribern – die mir vertrauen – einen echten und nachhaltigen Schaden zufügen kann.

Eitelkeiten und ein übertriebenes Geltungsbedürfnis sind der Grund dafür, dass viele Internet-User und Kollegen, bei ihren Usern und Subscribern kein Bein mehr auf den Boden bekommen – das Vertrauen wurde leichtfertig (für Eitelkeiten und ein paar Euros) verspielt.

Und dazu braucht es nicht mal ein geschöntes Feedback oder Testimonial. Ein einziger Blogbeitrag, 2-3 Tweets oder eine leichtfertige Diskussion bei Facebook oder Google+ reichen dafür völlig aus.

Wer hat in 2011 die Diskussion um die Inhalte auf erfolgs-blogging.de mitbekommen?

Wenn nur die Hälfte von dem stimmt, was Kollegen darüber bloggen und behaupten, dann ist das gleich in zweierlei Hinsicht eine Katastrophe. Der Umstand, dass so etwas ungestraft passieren kann, das ist eine Katastrophe.

Und für die Internet-User, die sich in Blogbeiträgen, Interviews und in Diskussionen auf Facebook und Google+ lobend, huldigend und empfehlend über die oder den Blender geäußert haben – für die, ist das auch eine echte Katastrophe. Deren User und Subscriber müssten doch eigentlich in Scharen und laut schreiend und auf nimmer wiedersehen davon laufen…

Wem nützen Feedbacks und Testimonials?

Sind Feedbacks und Testimonials gute “Eigenwerbung” oder doch eher nur ein großes Risiko für das eigene Internet-Business?

Der Sinn und Zweck von Feedbacks und Testimonials aus Sicht der Verkäufer leuchtet mir natürlich ein. Es verkauft sich leichter, wenn User und Kunden das Produkt empfehlen.

Wobei die meisten Feedbacks und Testimonials sich eher auf sogenannte “Beta-Tests” beziehen und die Internet-User die sich zu Wort melden, das Produkt in der Regel nicht gekauft haben! Beta-Tester erhalten die Produkte bzw. die Zugänge für Abos in der Regel kostenlos. Und im Gegenzug wird dafür eine positive Stellungnahme der Beta-Tester erwartet.

Dem Verkäufer nützen die Feedbacks und Testimonials in jedem Fall.

Wie aber sieht es für die Internet-Usern aus, die ein Feedback oder Testimonial abgeben aus – lohnt es sich für die auch?

Rückblickend für das Jahr 2011 und die Aktionen für neue Produkte, die ich verfolgt habe, glaube ich es kaum. Ein Launch nach dem anderen stand plötzlich in derber Kritik. Produkte und Verkaufs-Praktiken wurden auf vielen Webseiten, in Blogs und Foren – aus verschiedenen Gründen – in der Luft zerrissen.  Wie gut kann es dabei den aktiv empfehlenden Internet-Usern ergehen?

Welche Risiken bergen die lauten Feedbacks und Blogbeiträge, wenn sich das beworbene Produkt als Niete herausstellt, der Verkäufer (für den man ja mit einem Feedback/Testimonial quasi bürgt) als Betrüger und Abzocker hingestellt wird oder sich der Experte für den man als glühender Fan gebloggt und getwittert hat, als Blender entpuppt?

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie…
am besten Ihre User, Subscriber und Kunden!

Im vergangen Jahr habe ich es einige Male erleben dürfen, dass ich an einem Tag eine feurige Werbemail für ein neues Produkt erhielt und 2-3 Tage darauf, erhielt ich vom demselben Marketer eine weitere Mail, die dann eine  Richtigstellung und oder eine Distanzierung vom Produkt und vom Verkäufer usw. zum gerade erst beworbenen Produkt enthielt.

Gehört das noch zu den wichtigen und “vertrauensbildenden Maßnahmen” die alle Internet Marketer für gelungenes E-Mail Marketing erlernen und oder den Kollegen predigen? Wohl kaum!

Wie nimmt man ein einmal abgegebenes Feedback oder Testimonial wieder zurück und zwar  ohne sich dabei völlig bzw. zum zweiten Mal zum Affen zu machen?

 

Ist Dir eigentlich auch aufgefallen, dass bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten und Werbeaktionen immer nur dieselben Internet-User Feedbacks und Testimonials abgeben?

Dass einzelne Internet-User,  sich dafür hergeben und offensichtlich völlig „schmerzfrei“ sind, das kann ich ja noch – bedingt – nachvollziehen. Das aber immer wieder auch Verkäufer, die immer selben und schon verbrannten Namen und Gesichter für Feedbacks und Testimonials einladen (und anheuern), das kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.

 

Och, den kenne ich doch!

So oder so ähnlich geht es mir sehr oft. Ein neues IM-Produkt kommt auf den Markt und “Feedback-Jimmy” (nennen wir ihn einfach mal so…) grinst mich aus einem YouTube Feedback-Video an. Ich kenne “Jimmy” sehr gut, wir begegnen uns regelmäßig – so ziemlich bei jedem Launch eines neuen Infoprodukts.

Einmal ist “Jimmy” Traffic-Experte, dann Social-Media-Guru, dann WP-Super-Star und beim nächsten Mal dann wieder in der Rolle des aus finanzieller Not geretteten Internet-Users, der jetzt endlich auch den Internet-Lifstyle erleben darf – das kommt immer am besten an (blöd ist nur das “Jimmy” dann vorher immer den Pleite-Doofkopf mimen muss).

“Jimmy” hat viele Brüder und auch ein paar wenige Schwestern (Frauen machen sich eher selten zum Affen – außer beim Rückwärtseinparken…), eine nette Familie, die sich regelmäßig auf Verkaufs-Seiten trifft und mit “echten” Feedbacks über tatsächlich erlebte Erfolge zu berichten weiß…

Bei Feedbacks und Testimonials stellen sich mir (immer) folgende Fragen:

Was ist die Motivation der Internet-User die ein Feedback oder Testimonial abgeben?

Was können die Internet-User, die ein Feedback abgeben, überhaupt beurteilen und welche eigenen Erfahrungen und Qualifikation bringen sie dafür mit?

Unter welchen Bedingungen wurden die empfohlenen Produkte getestet und wie realistisch sind die abgesteckten Rahmenbedingungen für die tägliche Internet-Praxis?

Wer kann guten Gewissens seine Hand für einen anderen ins Feuer legen  – oder – wie gut kennen die Internet-User, die ein Feedback abgeben, überhaupt diejenigen, die sie vollmundig bejubeln und empfehlen?

Traurig aber wahr…

Ich persönlich kenne eine Handvoll Internet Marketer, die  im letzten Jahr mit nur einem einzigen Feedback bzw. wiederholten Produkt-Empfehlungen für fragwürdige Angebote, das eigene Internet-Business nachhaltig beschädigt haben. Die Mailinglisten sind wertlos und bei FB und Google+ ist man zwar nur noch “nett und freundlich” zu ihnen aber erstgenommen, dass werden sie von niemanden mehr.

Es dauert manchmal Monate wenn nicht Jahre sich als Internet Marketer, als Blogger und als Produkt-Experte zu etablieren. Im Aufbau eines Internet-Business steckt viel Geld, Zeit und Herzblut. Denk daran, wenn Du das nächste Mal öffentlich in Foren, Blogs oder Feedback-Videos jubelst…

Dein Internet-Business hat nur ein Leben. Es gibt fast nie eine zweite Chance und ein “Bonus”-Leben auf Pump – das gibt es auch nicht!

Wie gehst Du damit um?

Wie gehst Du damit um und wie beurteilst Du Experten und Produkte, von denen Du nichts weißt?

Legst Du für etwas oder jemanden Deine Hand ins Feuer und riskierst Du dabei Dich schmerzhaft zu verbrennen oder kommen für Dich Feedbacks und Testimonials gar nicht in Frage?

Wie ernst nimmst Du die Internet-User und Kollegen, die für unbekannte Produkte und unberechenbare Marketing-Kollegen Kopf und Kragen riskieren?

Was sind Deine Erfahrungen?

Hast Du schon einmal ein Feedback abgegeben und es anschließend bereut?

Was sagen Deine User und Subscriber zu Deinen öffentlichen Empfehlungen?

Wie hoch ist Deine Unsubscribe-Rate nach einer Launch- oder einer reinen Affiliate-Mail oder nach einem von Dir abgegebenen und missglückten Feedback/Testimonial?

Wie peinlich muss einem das sein, wenn das empfohlene Produkt und oder der Verkäufer in der Luft zerrissen werden und man seinen eigenen Namen für die Werbung hergegeben hat?

 





19 Responses to “Feedbacks und Testimonials”

  1. Hallo Nur Sharina,

    treffender hättest Du das in diesem Artikel nicht beschreiben können.

    Ich selbst bin vor etwa einem Jahr in die Infomarketer-Community “hereingerutscht” und habe in diesem Zeitraum denke ich sehr viel gelernt – vor allem wie man es nicht macht (“Prominentes” Beispiel hast Du ja selbst angesprochen). Auch habe ich einige Produkte erworben und – sofern das den Tatsachen entsprach – auch Testimonials abgegeben. So stehe ich auch heute noch nach wie vor zu meiner Entscheidung dem VIP-Affiliateclub beigetreten zu sein, denn hier liegen Anspruch und Wirklichkeit tatsächlich sehr eng zusammen und ich habe von Ralf Schmitz sehr viel gelernt in diesem Jahr. Diese Meinung habe ich dann natürlich auch in Videos und Blogposts zum Ausdruck gebracht und – ja – selbstverständlich habe ich auch hier meinen Affiliatelink verwendet, aber ich denke das ist dann jaauch legitim ;-)

    Aber auch Du hast mich durch Deine Blogposts in denen Du immer mal wieder Dinge kritisch hinterfragst zum nachdenken gebracht und mich inspiriert es “besser zu machen” – oder zumindest danach zu streben ;-)

    Meiner Meinung nach schadden die Jimmies dieser Welt in erster Linie nur einem – nämlich sich selbst, denn isie verlieren mit jeem “Gefälligkeits-Testimonial” an Glaubwürdigkeit.

    Herzliche Grüße
    Michael

  2. Werner says:

    Hallo Sharina, ein sehr interessanter Beitrag.
    Mir ist zwar aufgefallen, das Feedbacks oft von einer kleinen Gruppe, der immer selben User abgegeben werden aber ich habe noch nie darüber nachgedacht, was so ein Feedback für IM-Produkte mit deren Business macht oder wie es auf deren User und Subscriber wirkt.
    Stellen sich für feedbackgebende User die Fragen: Wie sehen mich die anderen? Stimmen Selbst- und Fremdbild bei mir überein?

    Die Diskussion über die Experten-Blogger hatte ich verfolgt und es ist eine Frechheit so zu arbeiten. Auch ich habe auf anderen Blogs und bei FB die vielen Lobeshymnen über den angeblichen Experten gelesen. Jetzt wo Du es ansprichst, da fällt mir auf, dass sich im Nachhinein niemand öffentlich von dem Herrn distanziert hat.
    Die alten Lobeshymnen stehen nach wie vor ohne eine ergänzende Richtigstellung in Blogs, Foren und auf FB. Fehlt der Mut oder weiß tatsächlich niemand wie man den einmal losgelassenen “Affen” wieder vom Baum holt?

    Das ist der Stoff für eine ausführliche Newsletter-Serie oder ein richtig gutes Ebook. Obwohl ich mich nicht in der Gefahr sehe, selbst als Werbeaffe zu enden, das Thema interessiert mich. Dürfen wir von Dir eine noch ausführlichere Information zum Thema “Wie bekommt man den Affen vom Baum” erwarten?
    Bei Deinem Stil erwarte ich, dass dabei ein sehr amüsantes und unterhaltendes Ebook entsteht!

    • NurSharina says:

      Hallo Werner, das wäre ja glatt noch eine Überlegung wert ;-)
      Wenn ich die Idee aufgreife, dann aber nur als kostenloses Angebot und eher in der Richtung Satire. Ein Kindle eBook wäre auch noch eine Idee. So ein Teil wollte ich schon immer mal basteln. Mal sehen was die Zeit in 2012 erlaubt.
      LG Nur Sharina

  3. Franz says:

    Das Problem sind die Produkte, die über einen Launch für kurze Zeit zum Kauf angeboten werden. Hier hat niemand die Chance zu überprüfen, wie gut das Produkt wirklich ist und ob der Verkäufer auch hält, was er verspricht. Wer bei einem sogenannten Launch ein Feedback oder Testimonial abgibt, der läuft immer Gefahr sich um Kopf und Kragen zu reden.
    Der Michael bewirbt mit seinem Feedback ein Produkt, welches auch heute noch zu kaufen gibt, oder nicht? Da besteht immerhin die Möglichkeit regelmäßig im eigenen Blog zu berichten und ggf. auch die eigene Aussage zu korrigieren. Spätestens nach 2-3 Monaten kann der Michael über tatsächliche und eigene Erfahrungen berichten. Und dann wird daraus auch ein ordentliches Feedback.
    Mir wäre aber auch das zu gefährlich. Gerade in der IM-Nische sind die Verkäufer zu unbeständig. Die hängen ihre Fähnchen zu oft nach dem Wind auf. Da ist einer heute TOP und morgen schon der ganz große FLOP.
    Wie heißt es doch so schön: mitgegangen – mitgefangen – mitgehangen.

  4. Hallo Franz,

    genau das ist der springende Punkt und ich das besagte Produkt hier in dieser Diskussion erwähnt weil es mich echt sehr weit nach vorne gebracht hat, Ralf aber damit auch in der Kritik stand da er mit anderen IM´s “in einen Topf” geworfen wurde.

    Mein Resumee nach dem ersten Jahr: Ich habe aufgehört jeden Launch “blind” zu bewerben, sondern gehe eher wieder “Back to the roots”, denn in erster Linie bin ich ein Blogger, der sich halt irgendwann angefangen hat dafür zu interessieren wie man damit auch Geld verdient :-)

  5. Lena says:

    Hallo Sharina, das ist ein interessantes Thema. Ich glaube, dass viele User ihre Feedbacks auch für die eigene Werbung einsetzen möchten. Bei den Feedback-Videos die über den eigenen YouTube-Channel bereit gestellt werden, besteht ja immerhin noch die Möglichkeit den Stecker zu ziehen und die Videos zu löschen. Als Hintertüre, steht jedem User diese Möglichkeit zur Verfügung. Ich glaube aber auch, dass viele User gar nicht mitbekommen, ab wann der Schuss nach hinten los geht und wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist gegenzusteuern.

    Mich interessiert in diesem Zusammenhang, welche Produkte Du empfiehlst bzw. für welche Produkte Du ein Feedback oder Testimonial abgeben würdest?
    Welche Bedingungen müssen das Produkt und der Verkäufer, aus Deiner Sicht, erfüllen, damit Du eine eindeutige Aussage triffst und ein einmal abgegebenes Statement kein Eigentor wird?

    Liebe Grüße Lena

    • NurSharina says:

      Hallo Lena, ich halte mich mit direkten Feedbacks zu Produkten die auch auf Verkaufs-Seiten eingeblendet werden eher bedeckt. Ich bin mir nicht sicher aber ich glaube es gibt im Moment nur eins und das ist auf businessmobilewebsite.com. Das ist ein Produkt von dem ich überzeugt bin und welches ich guten Gewissens empfehlen kann. Grundsätzlich halte ich es so, ich empfehle nur das, was ich auch selbst gekauft habe und auch selbst benutze! Ich muss bei einem Produkt einen echten Mehrwert erkennen und bei denen die ich auch selbst benutze ist das so. Eigentlich ist mir egal wer der Anbieter ist. Für mich ist wichtig, dass der tatsächliche Kundennutzen und ein praktischer Wert im Vordergrund stehen und nicht das “Prinzip Hoffnung”. Mit dem Anspruch kommen für mich so gut wie keine Produkte und oder Verkäufer aus der “Geld verdienen im Internet”-Nische für eine Empfehlung in Frage. Aber das macht nichts. Die IM-Nische ist eh überbewertet und macht für mich nur einen ganz kleinen Teil des Internet Marketings aus.
      LG Nur Sharina

  6. Wenn immer wieder so eine Abzockwelle ins Mailpostfach schwappt, in der von allen bekannten Gurus dasselbe Produkt dringend empfohlen wird, ohne das man keinen Erfolg haben wird, weiß ich schon wo der Hase im Pfeffer liegt und klick sie alle weg.

  7. Hallo Sharina,
    ein äußerst interessantes Thema hast Du aufgegriffen … Nein, ich habe noch an keinem Launch mitgewirkt und werde es in dieser Woche zum ersten Mal tun. Warum? Weil ich bei diesem Marketer von der Qualität seines Angebots überzeugt bin und ich ihn als durchaus seriösen Geschäftsmann schätze. Ich habe in den letzten zweieinhalb Jahren den Weg viele Internetmarketer “verfolgt”. Einige mit großem Interesse, andere nur bei Gelegenheit. Kriterium für fachliche Qualität und Seriosität sind für mich der Newsletter des Betreffenden und eigene Recherchen zur Person über einen längeren Zeitraum. Erst wenn diese Kriterien mich überzeugen, hinterlasse ich zu interessanten Blogartikeln einen Komentar. Ich denke, man muss und sollte sich nicht “verbiegen”, vom eigenen Weg abbringen lassen um erfolgreich zu werden. Ich werde immer ein Lernender sein und ernsthafte und nützliche Informationen für mich nutzen. Selbstverständlich sehe ich in Freundschaften durchaus positive Aspekte und bin davon überzeugt, dass das gegenseitige Helfen da, wo es nötig ist, erlaubt sein muss. Jedoch lehne ich “Zweck-Ehen”, nach dem Motto “eine Hand-wäscht-die-Andere” rigoros ab …
    Ich bin davon überzeugt, dass langfristiger Erfolg, ob in der Werkhalle oder hinter dem Schreibtisch, bei Menschen “mit Charakter und Ecken und Kanten” und entsprechendem Fleiss unausweichlich ist…
    Und: Ich beantworte gerne ernsthafte, sinnreiche Fragen und wenn ich denke, dass meine Meinung etwas bewirken kann.

  8. Hey Sharina,

    danke für den Artikel.

    Kenne ich auch sehr gut und anfangs habe ich den Fehler gemacht (auch) Sachen zu bewerben, die ich überhaupt nicht wirklich kannte.

    Ich habe mir felsenfest vorgenommen, dass ich so etwas niemals mehr wieder tun werde. Ich empfehle nur noch, was ich kenne und selber nutze und daher auch guten Gewissens empfehlen kann – und nicht weil durch einen Verkauf gleich 100€ Provision winken!

    Ich schätze die Leute, die sich für meinen Newsletter eingetragen haben und möchte sie nur mit besten Infos versorgen. Dabei ist es wichtig, dass man dahinterstehen kann!

    Allerdings ist das sicherlich bei einigen (war bei mir ja auch so), die neu in die “Szene” einsteigen ein Lernprozess und man muss “seinen” Weg erst finden. Fehler machen wir nunmal alle…

    Viele Grüße
    Gordon

    • NurSharina says:

      Hallo Gordon, Fehler sind nie ein Problem, solange man (Frau auch) daraus lernt. Das gute an der IM-Szene ist, es gibt viele Webseiten und Beispiele (gute wie schlechte) von denen jeder abgucken kann. Wer sich Zeit nimmt und erst einmal schaut was los ist und was passiert – z.B.in Sachen Werbung, wie sie ankommt, welche Reaktionen es darauf bei FB, Google+ usw.gibt… – der kann Fehler vermeiden, in dem er gar nicht erst einen Weg wählt, bei dem andere schon “Eier auf dem Gesicht” hatten.
      LG Nur Sharina

  9. NurSharina says:

    Na guck mal an…
    Das ist neu aber sehr positiv – aus meiner Sicht!
    So ab Minute 3 und 19 Sekunden kommt der interessante Teil – so bis Minute 4.

    Da bin ich aber mal gespannt, wer da jetzt als Beta-Tester auftaucht und wie objektiv die (öffentlichen) Feedbacks dann sein werden.

    Und die Video-Antworten werden bestimmt auch spannend ;-)

  10. FrankM says:

    .. vielleicht opfere ich mich undercover… mal überlegen

  11. Armin says:

    Hallo Sharina,

    ich habe deinen Artikel mit großem Interesse gelesen. Wen ich Empfehlungen ausgebe nur über Produkte die ich gekauft und gelesen habe. Ich habe deine Artikel immer sehr interessiert gelesen und Du sprichst auch heikle Themen an. Das finde ich super.

  12. Liebe Sharina,

    mal wieder ein toller Artikel von Dir. Wie sollte es auch anders sein, wenn ich das mal so sagen darf. Danke dafür.

    Was mich selbst anbetrifft, habe ich auch mal Launchs unterstützt, weil ich mich von dem zu dem Zeitpunkt des Launchs vorhandenen guten Ruf des Marketers leiten ließ. Nicht verschweigen will ich hier, dass natürlich auch die in Aussicht gestellte Provision lockte.

    Das hat sich aber inzwischen geändert. “Da lasse ich mich nur noch beim Rückwärtsfahren zum Affen machen”. Hahaha…

    Soll heißen: Wer was auf den Markt bringt, spielt für mich keine Rolle, da ich nur noch Produkte empfehlen kann, die ich tatsächlich kenne. Und das ist bei einem Launch wohl nie der Fall.

    Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass solche marktschreierischen, geldgierigen, an der Realität völlig vorbeigehenden Praktiken immer mehr nach Hinten losgehen werden. Sie richten sich sozusagen selbst zugrunde, werden im Laufe der Zeit wohl von selber verschwinden. Das wird zu einer Bereinigung führen, bei der auf Dauer nur die “echten” seriösen Anbieter und Empfehler übrig bleiben.

    Ein Schritt in diese Richtung ist wohl bei Ralf Schmitz zu sehen. Mal sehen, ob er es tatsächlich nicht nur ernst meint, sondern auch wirklich in der Praxis durchzieht.

    Liebe Grüße aus Soest/Westfalen (Germany)

    Günter